Programm 2017

Hier finden Sie das vorläufige Vortragsprogramm zum Smart Home Kongress 2017 am 13. und 14. September 2017 in München.


Gleichtzeitig zum Smart Home Kongress findet der IoT Kongress statt. Sie haben die Möglichkeit zwischen den Programmen zu wechseln. Werfen Sie hier einen Blick auf das Programm des IoT Kongress.

Mittwoch, 13. September 2017

09:15 Uhr
Registrierung der Teilnehmer
10:00 Uhr
Begrüßung & thematische Einführung
Referent: Hendrik Härter | ELEKTRONIKPRAXIS
10:10 Uhr
Gemeinsame Keynote: IOT - aktuelle Entwicklungen und Perspektiven mehr
Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • aktuelle Entwicklungen im Bereich IoT
  • zukünftige Perspektiven durch IoT Anwendungen
Referent: Alexander Britz | Microsoft

Als Leiter des Geschäftsbereichs „Digitale Business Transformation & Internet of Things“ zeichnet Alexander Britz für alle diesbezüglichen Aktivitäten bei Microsoft Deutschland verantwortlich. Zuvor war er als Leiter des Geschäftsbereichs Öffentliche Verwaltung für die Vertriebsaktivitäten von Microsoft bei Bund, Ländern und Kommunen zuständig und leitete die Microsoft Health Solutions Group in Europa Vor seinem Wechsel zu Microsoft bekleidete Britz verschiedene Managementpositionen bei Philips. Er leitete u.a. die internationalen Vertriebsaktivitäten von Philips Healthcare im Bereich Magnetresonanztomographie und verantwortete die Aktivitäten von Philips Healthcare IT für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Zuvor war Alexander Britz auch in anderen Branchen tätig: Er war European Sales & Marketing Director für Philips Special Lighting, leitete das Marketing für Philips Licht in Deutschland, Österreich und Schweiz und war bei Philips Semiconductors für das Marketing im asiatisch/pazifischen Raum zuständig.

10:50 Uhr
Kaffeepause in der Ausstellung
11:20 Uhr
"Never touch a running system" - Qualitätssicherung in Zeiten des Internet of Things — Mit Live-Hack-Demonstration mehr
Im Rahmen der zunehmenden Digitalisierung und der damit einhergehenden Vernetzung geraten auch immer mehr Newsmeldungen über gefundene Schwachstellen oder erfolgreiche Angriffe auf vernetzte Geräte / IoT Geräte in die Öffentlichkeit. Einerseits waren einer Vielzahl dieser Geräte früher in Netzen von den öffentlichen Netzen / des Internet strikt getrennt und von außen nicht erreichbar. Anderseits steigt durch die zunehmende Digitalisierung auch weiterhin die Anzahl der Geräte, welche miteinander vernetzt werden bzw. auch über das Internet erreichbar gemacht werden. IoT Geräte sind dabei aus vieler Hinsicht ein begehrtes Ziel von Angreifern. Dabei kann die Motivation für einen Angriff sehr unterschiedlich sein. Diese Angriffe werden im Vortrag im Rahmen eines Live Hackings gezeigt und warum die Regel "Never touch a running system" in diesem Kontext denkbar schlecht ist.


Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Probleme der Digitalisierung im Live Hacking
  • Qualitätsmanagement in der Produktion
  • Best Practives zur Vorgehensweise und Absicherung
Referent: Thomas Haase | T-Systems Multimedia Solutions GmbH

Thomas Haase - Penetrationstester in den Bereichen Web-, Mobile- und Embedded Security und seit 2004 Projektfeldmanager “Data Privacy and Security” bei T-Systems Multimedia Solutions GmbH. Seine Schwerpunkte sind Infrastructure and Application Security, Penetrations Tests und Source Code Analysen. Außerdem engagiert er sich als Dozent für verschiedene Bildungseinrichtungen im Bereich Security Awareness und Hacking. Er ist zertifiziert als ISO27001 Lead Auditor, Certified Ethical Hacker und TeleTrusT Information Security Professional (TISP).

11:50 Uhr
A Bottom-Up Approach for IoT Security mehr
The world becomes connected and every day the number of things connected to the network increases. Today, no one doubts the need to ensure the cyber security of the Internet of Things. But what is the Internet of Things? IoT is not just smart devices connected to the network, it is also protocols and data transmission channels, network infrastructure, cloud storage and data processing, control and visualization systems. In other words, the Internet of Things is a whole complex and its security depends on the security of each and every of these elements. At the same time, it is necessary to understand that unlike the corporate computer network, to add cyber security to the already ready IoT solution is rather difficult, and often impossible. Accordingly, it is necessary to approach the issue of ensuring cyber security very seriously from the very beginning. The presentation examines the threats and possible attacks for each of the IoT elements, and also suggests the cyber security measures and solutions for IoT cyber security.
Referent: Andrey Nikishin | Kaspersky Lab
12:25 Uhr
Sicherheit als Gesamt-Herausforderung
Referent: Michael Veit | Sophos

Michael Veit ist Security Evangelist bei der Sophos GmbH. Nach seinem Studium der Wirtschaftsinformatik an der TU Darmstadt bestanden seine Aufgaben bei einem Systemhaus neben der Leitung des Bereiches IT-Security vor allem im Design, der Implementierung und der Überprüfung von IT Security Infrastrukturen. Er verfu¨gt u¨ber mehr als 20 Jahre Erfahrung im IT Security Umfeld und ist seit 2008 bei Sophos in Wiesbaden ta¨tig, wo zu seinen Aufgaben auch die Teamleitung im Bereich Sales Engineering za¨hlte.

13:00 Uhr
Mittagspause in der Ausstellung
14:00 Uhr
Security beim Gebäudebus KNX
Referent: Joost Demarest | KNX Association
14:45 Uhr
Mit EEBus zum smarten Energiemanagement mehr
Eine gemeinsame Grundlage statt Insellösungen

Das Internet of Things und die smarten Energienetze können nur erfolgreich sein, wenn die Geräte reibungslos untereinander kommunizieren.
Plattformen für einzelne Branchen oder Regionen führen beim Thema Vernetzung nicht weiter. Es braucht ganzheitliche intelligente Strukturen. Die Vision von EEBUS ist einfach: Eine globale Sprache, in der Geräte über Energie sprechen können – über die Grenzen von Ländern und Branchen hinweg. Eine Sprache, die jedes Gerät und jede Plattform unabhängig von Hersteller und Technologie frei nutzen kann.

EEBUS macht das Smart Home nicht nur komfortabler, sondern zum Anfang des Smart Grids.

Smarte Energienetze brauchen möglichst smarte Verbraucher, damit sie ihr Potenzial voll entfalten können. Mit seinem Fokus auf Energiemanagement macht EEBUS private und gewerbliche Immobilien zur Keimzelle für die Neugestaltung des Energiesystems.

Referent: Josef Baumeister | EEBus Initiative e.V.

Josef Baumeister studierte Nachrichtentechnik in Deutschland. Er verfügt über mehr als 30 Jahre Technik- und Management-Erfahrung im Bereich Mobile- und Cordless-Telecommunication sowie im Bereich Broadband. Seit 2011 arbeitet er bei der BSH Hausgeräte GmbH und ist dort für die Smart Home und Smart Appliances Standardisierung verantwortlich. Seit 2016 ist er zusätzlich Geschäftsführer der EEBus Initiative e.V. Josef Baumeister ist Mitglied verschiedener Smart Home & - Smart Grid Standardisierungs-Gremien in IEC, CENELEC und DKE. Ferner unterstützt er aktiv nationale und internationale Smart-Home & - Smart Grid Allianzen sowie Gremien der Europäischen Kommission.

15:30 Uhr
Kaffeepause in der Ausstellung
16:00 Uhr
Smart Home-Lösungen mit LowPower Bluetooth mehr
Smart Home ist mittlerweile mehr als nur ein Schlagwort. Praktische Helfer im Haus machen den Alltag sicherer, komfortabler und energieeffizienter. Funktechnologien bieten hier klare Vorteile und werden aufgrund dessen immer beliebter. Sie bieten mehr Flexibilität bei der Planung und sparen in der Installationsphase eine aufwendige und teure Verkabelung. Bei batterielosen Funklösungen entfällt zudem die Wartung im Betrieb.   
Im Bereich der Hausautomation ist die einfache Benutzung ein zentrales Erfolgskriterium. Anwender verlangen, dass Ihre Geräte möglichst einfach und intuitiv steuerbar sind. Smartphone und Tablet haben sich hierbei als natürliche Schnittstelle zum Anwender etabliert.   
Die große Mehrzahl der gegenwärtigen Automationssysteme kann gegenwärtig jedoch nicht direkt angesprochen werden. EnOcean, ZigBee oder zWave Radiotelegramme werden durch Smartphones oder Tablets nicht verstanden. Zur Übersetzung sind daher spezielle Geräte - sogenannte Gateways - erforderlich.
In diesem Vortrag gehen wir der Frage nach, ob dies eigentlich so sein muss oder ob auch eine direkte Kommunikation basierend auf Bluetooth möglich wäre. 

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Motivation für Funklösungen im Smart Home
  • Bluetooth ist überall - wieso (noch) nicht zu Hause?
  • Welche Anwendungen können durch Bluetooth basierte Systeme abgedeckt werden
Referent: Matthias Kassner | EnOcean (Dolphin)

Matthias Kassner Vice President Product Marketing, EnOcean GmbH Matthias Kassner definiert zukünftige, innovative EnOcean-Produkte und verantwortet die Produktmarketing-Aktivitäten für das aktuelle Portfolio. Vor seinem Wechsel zu EnOcean war Matthias Kassner zwölf Jahre bei Texas Instruments (TI) in verschiedenen Positionen tätig, vom Wireless Field Application Engineer bis zum EMEA Produkt Marketing Manager für TI’s Application Processor Portfolio. Matthias Kassner hat einen Abschluss als Diplom-Ingenieur Elektrotechnik der Technischen Universität Ilmenau.

16:45 Uhr
Edge und Fog Computing im IoT - Was hinter Edge, Fog und Cloud Computing im IoT steckt und wie man es erfolgreich mit Open Source umsetzt. mehr
Edge und Fog Computing sind die aktuellen Buzzwords im IoT. Dabei geht es darum, die "Intelligenz" von verteilten Systemen aus der Cloud heraus wieder näher zu den eigentlichen "Dingen" zu bringen, also konkret in ein vernetztes Gerät selbst (Edge) oder in die lokale Netzwerkinfrastruktur (Fog).

Ein Trend der letzten Jahre war es, so viel wie möglich an Intelligenz in die Cloud, also in zentralisierte IT-Infrastruktur, zu verlagern. Dass dies im Falle des IoT keine gute Idee ist konnte man vor einigen Monaten erleben, als eine Störung beim Cloud Dienst von Amazon neben unzähligen Internet Diensten auch so manches Smart-Home System ganz schön dumm aussehen ließ.

In diesem Vortrag wird gezeigt, wie Edge und Fog Computing Konzepte mit Hilfe von Open Source Technologien umgesetzt werden können und worauf dabei geachtet werden muss, wobei besonderes Augenmerk auf Security Aspekte gelegt wird.


Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Was ist Edge, bzw. Fog Computing und wie funktioniert es.
  • Welche Vorteile bieten Edge und Fog Computing Architekturen.
  • Wie kann Edge und Fog Computing mit Open Source Software realisiert werden.
Referent: Günther Obiltschnig  | Applied Informatics Software Engineering

Günter Obiltschnig ist Gründer der Open Source Projekte macchina.io und POCO C++ Libraries, sowie Geschäftsführer der Applied Informatics GmbH, einem Software-Unternehmen spezialisiert auf Tools und Dienstleistungen rund um das Internet der Dinge. Er verfügt über 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Software für verschiedenste Systeme - von verteilten Unternehmensapplikationen bis zu Embedded Systemen und hält regelmäßig Vorträge auf Fachkonferenzen.

17:30 Uhr
Ende 1. Veranstaltungstag
19:00 Uhr
Gemeinsames Abendevent

Donnerstag, 14. September 2017

09:00 Uhr
Registrierung der Teilnehmer
09:25 Uhr
Begrüßung der Teilnehmer
Referent: Hendrik Härter | ELEKTRONIKPRAXIS
09:30 Uhr
Herausforderung Smart Building mehr
Smart Buildings haben den Anspruch nachhaltig und energieeffizient zu sein, und dabei gleichzeitig höchste Anforderungen an die Nutzungsqualität und die Nutzeranforderungen über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes zu erfüllen. In dem Vortrag werden die aktuellen und zukünftigen Anforderungen an ein Smart Building beschrieben. Hierbei stehen die Aspekte „Gebäude als System“ und „Gebäude im System“ im Fokus der Betrachtung, insbesondere vor dem Hintergrund der Transformation der Energiesysteme im Kontext der Energiewende sowie der zunehmenden Vernetzung von Anlagen und Gebäuden im Kontext des digitalen Planen, Bauen und Betreibens. Im konkreten wird auf die neue Rolle der Gebäudeautomation und zeitgemäßer IuK-Technologien eingegangen, die neue Dienstleistungen und Geschäftsmodelle in der Gebäudetechnik ermöglichen. Beispiele aus aktuellen Forschungs- und Entwicklungsprojekten zeigen mögliche Lösungspfade auf.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Was verstehen wir unter einem Smart Building
  • Was leistet ein Smart Building
  • Wo stehen wir heute, was sind die Aufgaben für die Zukunft
Referent: Prof. Becker | Hochschule Biberach

1982-1989 Studium der Elektrotechnik, Vertiefung Systemtechnik an der Universität Kaiserslautern;
1990-1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Mikroelektronik und Lehrstuhl für Automatisierungstechnik an der Universität Kaisierslautern;
1995 Promotion auf dem Gebiet der Automatisierung von Kälteanlagen;
1995 -1998 Geschäftsführer einer Technologietransferstelle;
seit 1999 Professor für MSR-Technik, Gebäudeautomation und Energiesysteme im Studiengang Energie-Ingenieurwesen an der Hochschule Biberach; Forschung am Institut für Gebäude- und Energiesysteme zu Themenfeldern Automatisierung und Betriebsoptimierung von Kälteanlagen, Energie-Monitoring von Anlagen, Raumautomation; freiberuflich tätig im eigenen Ingenieurbüro; ehrenamtliche Tätigkeit im VDI, u.a. Vorsitzender des Fachausschusses Elektrotechnik/Gebäudeautomation; Mitarbeit in verschiedensten Normen- und Richtliniengremien im Bereich Gebäudeautomation

SMART BUILDING

10:15 Uhr

10:15 Uhr: Auswahl der richtigen Funktechnik in der Praxis mehr
Die richtige Auswahl von Funktechnologien ist heute eine Herausforderung in allen Anwendungsbereichen des „Internet der Dinge“ Im Bereich der Heim- und Gebäudevernetzung unterstützen wir seit Jahren unterschiedliche Markteilnehmer - bspw. Anbieter im Bereich Gebäudetechnik, Telekommunikationsunternehmen, Smart Home Anbieter, Anbieter von Sicherheits- und Überwachungslösungen - bei der Auswahl und Implementierung der passenden Funktechnologie. Der folgende Vortrag betrachtet Grundlagen der Funktechnologie, geht auf Unterschiede ausgewählter Funkprotokolle ein, beschreibt die Vorgehensweise der Auswahl geeigneter Funktechnologie und beschreibt Herausforderungen in der Umsetzung anhand konkreter Praxisbeispiele.

Referent: Lyn Matten | mm1 Technology

Lyn Matten ist Geschäftsführer der mm1 Technology GmbH und diplomierter Wirtschafts-Informatiker mit einem Abschluss in Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaften. Er verfügt über einen starken Hintergrund in IoT - und Funktechnologien, mit Schwerpunkt auf Smart Home und Gebäudeautomation. mm1 Technology GmbH ist spezialisiert auf Funk- und Embedded-Entwicklung für Connected Business-Angebote. Gemeinsam mit der Muttergesellschaft mm1 Consulting & Management PartG bietet Sie Konzeption und Umsetzung von IoT-Lösungen aus einer Hand an.

11:00 Uhr: Kaffeepause in der Ausstellung
11:30 Uhr: Smarte Sensoren im IoT arbeiten ein Leben lang mehr
Alles ist vernetzt im Internet der Dinge (IoT). Doch damit diese Vernetzung auch sinnvoll zusammenspielt, sind eine Vielzahl an Sensoren, die Temperatur, Helligkeit, Bewegung und vieles mehr erfassen und an Steuergeräte oder smarte Bediengeräte übertragen, notwendig. Diese Sensoren benötigen allerdings eine Stromversorgung.
Wir zeigen anhand von unterschiedlichen Applikationsbeispielen die vielfältigen Möglichkeiten Sensoren zu versorgen. Egal ob fixer Stromanschluss, Energy Harvesting oder Batterieversorgung, der Sensor soll zuverlässig und wartungsfrei für viele Jahre seine Aufgabe erfüllen. Auf welche Fallstricke dabei zu achten ist, hören sie in diesem Vortrag.  
Eine große Herausforderung in Punkto Lebenserwartung stellen batteriegespeiste Sensoren dar. Hierbei hat sich die klassische 3V Knopfzelle als Standard durchgesetzt. Wir zeigen, warum dies nicht unbedingt die optimale Lösung ist und mit welchen Ansätzen die oft kolportierte Lebensdauer von mehr als 10 Jahren tatsächlich erreicht werden kann.  
Wer also bis jetzt zwischen einem ungeliebtem Kabel und zu kurzer Lebensdauer entscheiden musste, sollte sich diesen Vortrag nicht entgehen lassen.

Referent: Thomas Rechlin | RECOM

Ing. Thomas Rechlin ist Senior FAE bei RECOM Engineering in Gmunden, Österreich. Als staatlich geprüfter Elektrotechniker ist er seit mehr als 15 Jahren im Bereich der Elektronik tätig. Dabei entwickelte sich der Kundensupport, im Speziellen das Application Engineering, zu seinem Schwerpunkt. In dieser Funktion leitet er das globale Application Engineering Team der RECOM Gruppe und betreut schwerpunktmäßig Kunden und Distributoren aus ganz Europa. Regelmäßige Vorträge auf Fachkongressen bzw. Publikationen in Fachmedien ermöglichen es ihm darüber hinaus seine Erfahrungen aus diesem Bereich einer breiteren Kundenschicht zugänglich zu machen.

12:15 Uhr: Optimaler Energiefluss – Energiesparen dank Digitalisierung mehr
Kostengünstige Dokumentation von Energiewerte zeigen ein Einsparpotential von bis zu 30% auf. Im Vordergrund steht die Erfassung der elektrischen Energie. Nachgelagert erfolgt die Energieautomatisierung.
Der Energiefluss und das sinnvolle Abschalten bzw. regeln erzeugt die signifikante Energieeinsparung. Wege hierzu werden aufgezeigt. Wie kann Wärmebedarf reduziert werden? Kälte? Wie wirken ungeregelte Lüftungsanlagen auf den Energieverbrauch?

Verschiedene Beispiele zeigen Situationen aus Fertigungsstätten und Industriegebäuden.  Energie wird signifikant verschwendet. Auf Basis der Diagramme können nachhaltig Verbesserungen herbeigeführt werden.
Betriebsmittel werden in Ihrem Verhalten dokumentiert und auf Basis der gewonnen Energiedaten kann eine Änderung des Prozesses wirksam den Energieverbrauch reduzieren. Möglichkeiten der Hardwareinstallation und Softwareauswertung werden aufgezeigt.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Einsparpotentiale bis zu 30% realisieren
  • Der einfache Weg der Digitalisierung
  • Energiefluss - Was machen wenn es um eine Vielzahl von Ladesäulen geht
Referent: Jörg Jungbauer | TQ Energy

Jörg Jungbauer hat 1982?als Spezialist für elektrische Messtechnik und Power Quality bei der Siemens AG begonnen. Schnell war er in der Führungsposition und ist weltweit als Senior Produktmanager, Vertriebsleiter und Leiter der Geschäftseinheit tätig gewesen. Der parallele Aufbau einer Serviceeinheit vergrößerte sein Kompetenzprofil.?? Er hat unterschiedliche Stationen im Laufe seiner Karriere im Konzern durchlaufen.?Von 2000 bis 2003 hat Jörg Jungbauer ein Werk für elektronische Baugruppen und Systeme geführt, anschließend den Vertrieb, Produktmanagement und Projektmanagement überregional in der Geschäftseinheit verantwortet. Von 2007 bis 2011 hat er diese Geschäftseinheit mit 4 Werken und einer Entwicklungs- und Vertriebsmannschaft operativ geführt. 2012 wechselte Jörg Jungbauer als Vertriebsleiter zu der TQ Systems GmbH, zu einem sehr erfolgreichen deutschen mittelständischen EMS Unternehmen. Diese Tätigkeit hat er 3 Jahre ausgeführt. Seit 2015 ist er als Vertriebs- und Business Unit Leiter für das TQ Systems Geschäft B-control verantwortlich. Er beschäftigt sich mit Geräte und Systeme in der Energieautomatisierung (Wärme, Kälte und elektrische Energie), dem Energiemanagement und Smart Home.

13:00 Uhr: Mittagspause in der Ausstellung
14:00 Uhr: Smarte Lichtsysteme zur Vernetzung intelligenter Gebäude mehr
Vernetztes Licht verändert die Art und Weise, wie sich Menschen und Beleuchtungssysteme gegenseitig beeinflussen. Die Systeme werden intelligenter, bieten neue Funktionen, steigern das Benutzererlebnis und ermöglichen schlankere Methoden zur Integration in die intelligenten Gebäude der Zukunft. Um solch ein Szenario umzusetzen, sind verschiedene Ansätze möglich und werden aktuell weltweit realisiert. Es sind allerdings nicht alle zukunftssicher genug, um sich erfolgreich zu halten.
Licht ist überall, ist stromversorgt und vernetzt. Deshalb gehen wir davon aus, dass es zum zentralen Bestandteil der IT-Vernetzung künftiger Gebäude wird und mehr als nur reine Lichtfunktionalität bieten wird. In Anbetracht der Tatsache, dass mit einem wachsenden IoT immer mehr Systeme vernetzt werden, sollte IP ganz klar das Protokoll erster Wahl sein – aber das reicht noch nicht aus.
Um einen angemessenen Markt anzusprechen und Anwendungsfälle zu ermöglichen, müssen die unterschiedlichen Gebäudetechnologien interoperabel sein. Damit dies erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden kann, müssen die unterschiedlichen Vertikalen – z.B. die Beleuchtung, HLK- und Sicherheitssysteme sowie das Umweltmanagement – Informationen mit der richtigen Semantik austauschen können. Also: Die „Dinge“ im IoT-Bereich sollen sich nicht nur vernetzen, sie müssen sich auch richtig untereinander verständigen können.
Offene Standards spielen beim Erreichen dieses anspruchsvollen Ziels eine entscheidende Rolle. Denn sie gewährleisten eine Interoperabilität auf allen Ebenen der Internet-basierten Kommunikation bis hin zur Definition einer „Sprache“ (Objektmodell), die die Informationssemantik bestimmt. Im ersten Schritt bilden die Player der Branche Partnerschaften und arbeiten an gemeinsamen Entwicklungsprojekten, bei denen alle Komponenten eines von verschiedenen Herstellern angebotenen Lichtsystems interoperabel gemacht werden. Im zweiten Schritt werden alle Vertikalen eines Gebäudes hinzugenommen und so die Vision eines intelligenten Gebäudes realisiert.
In dieser Präsentation erläutern wir das Konzept eines interoperablen Systems und geben einen Ausblick auf eine mögliche Zukunft.

Referent: Thomas Moder | Tridonic

Thomas Moder hat einen starken akademischen Hintergrund in der numerischen Mathematik und Embedded Software Plattformen. Er studierte Mathematik an der Technischen Universität München und schloss mit einem Diplom ab. Einen Großteil seiner beruflichen Laufbahn widmete er Embedded Software Systemen in der Automobil, Verbraucherelektronik und Licht Industrie. Zu Beginn seiner Karriere hatte er zunächst verschiedene Rollen in der Software Entwicklung inne und führte dann verschiedene Führungsrollen im Produkt Management aus. Bevor er im Oktober 2014 als Leiter Produktmanagement für Lichtsteuerung und Notbeleuchtung zu Tridonic kam, konzipierte er in seiner Rolle bei Harman International drahtlose Freisprechplattformen für viele global-agierende Automobilhersteller und führte diese erfolgreich ein. Als Produkt Manager bei Nokia Mobile Phones war er für eine Vielzahl von Handy Modellen verantwortlich. Seit April 2017 leitet er das Segment “Controls & Connectivity” das den steigenden Bedarf an vernetzten Lichtlösungen abdecken soll. In seiner Rolle verantwortet er die Goto Market Strategie und die Roadmap von Tridonic im Bereich vernetztes Licht und beobachtet aufmerksam neue Trends und Standards. Thomas Moder verfügt über ein weitreichendes Wissen im Kommunikationstechnologien und Benutzeroberflächen und hat Erfahrung darin die Brücke zwischen Entwicklungszyklen in der Verbraucherelektronik und denen von traditionellen B2B Unternehmen in der Automobil- und Lichtindustrie zu schließen.

14:45 Uhr: Smartes Gebäude – Smarte Sicherheit? mehr
Das Geschäft mit dem Begriff „Smart Home“ boomt. Viele wollen an dem Trend teilhaben und offerieren im Kontext Smart Home verschiedenste Produkte. Häufig werden Sets angeboten, die auch Produkte beinhalten, die für Einbruchschutz sorgen sollen. Dabei entsteht schnell der Eindruck, mit geringen Investitionen in ein Smart-Home-Security-Kit vernünftigen Einbruchschutz zu unschlagbaren Konditionen realisieren zu können. Die Kunden wiegen sich ein einer Scheinsicherheit.
Welche Chancen und Risiken bietet Smart Home im Bereich Einbruchdiebstahlschutz? Kann eine smarte WLAN-Kamera herkömmliche mechanische Absicherungsprodukte ersetzen? Welche typischen Schwachstellen weisen Produkte auf? Werden Smarte Produkte zu einer Bedrohung für unser Stromnetz?
Diese Fragen werden in meinem Vortrag „Smart Home – Smart Security?“ beantwortet, natürlich nicht, ohne einen Ausblick zu geben, wie aus unserer Sicht Smarte Sicherheit sinnvoll umgesetzt werden kann.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Der Trend zu Smart Home - Chancen und Risiken
  • Typische Lösungen aus dem Security-Umfeld, typsiche Schwachstellen
  • Erfolgreiche Schadenverhütung mit Smart Home - wie geht es richtig?
Referent: Sebastian Brose | VdS Schadenverhütung GmbH

Über mich Sebastian Brose, Jahrgang 1984, ist Dipl.-Wirtschaftsjurist (FH). Seit dem Abschluss seines Studiums an der Rheinischen Fachhochschule Köln im Jahr 2009 arbeitet er bei VdS Schadenverhütung GmbH im Geschäftsbereich Security, zunächst einige Jahre im Business Development / Konzeptentwicklung. Neben seiner derzeitigen Funktion als stv. Abteilungsleiter Firmen und Fachkräftezertifizierung und stv. Leiter der Zertifizierungsstelle sind nationale und internationale Normungs- und Richtlinien-Arbeit, Geschäftsfeld- und -strategieentwicklung sowie Marktentwicklung Schwerpunkte seiner Arbeit. Darüber hinaus ist er als Referent und Autor tätig. Außerdem ist er Mitglied im Beirat "Master Compliance and Corporate Security" an der Rheinischen Fachhochschule Köln.

15:30 Uhr: Kaffeepause in der Ausstellung
16:00 Uhr: Sicherheit im Internet der Dinge und bei Industrie 4.0 mehr
Die zunehmende Vernetzung von Endconsumer-Produkten und Industrieanlagen eröffnet Cyber-Kriminellen neue Einfallstore und Ziele. Schutz für Daten und Systeme bietet Verschlüsselung in Kombination mit Hardware-basierten Sicherheitslösungen aus der etablierten IT-Sicherheitsindustrie. Der Vortrag gibt zuerst einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und Standards im Bereich Internet of Things (IoT) und Industrie 4.0. Zudem wird aufgezeigt, mit welchen Herausforderungen IoT-Anwender heutzutage konfrontiert werden und wie sie diese überwinden bzw. ihnen begegnen können. Die Lösungsansätze werden anhand von Uses Cases aus der Praxis verdeutlicht. Abschließend gibt der Redner einen Ausblick hinsichtlich Kryptographie innerhalb individueller Fertigungsprozesse und Sicherheitsstandards in den nächsten Jahren.


Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • IT-Sicherheit: Gesetzliche Vorgaben, Sicherheitsstandards in IoT/Industrie
  • IT-Sicherheitsherausforderungen und -Lösungen für IoT/Industrie
  • Erfolgreiche Use Cases aus der Praxis
Referent: Malte Pollmann | Utimaco

Malte Pollmann ist seit 2008 Mitglied des Management Boards von Utimaco und seit 2011 CEO. Zuvor war er Product Director und Geschäftsbereichsleiter bei Lycos Europe NV (Bertelsmann). Neben einem Master Abschluss in Physik an den Universitäten Paderborn und Kaiserslautern, hat Herr Pollmann eine Ausbildung in General Management bei INSEAD in Fontainebleau genossen. Parallel zu seiner Arbeit bei Utimaco ist Herr Pollmann auch im Aufsichtsrat der ‚International School of IT-Security‘ isits AG, Bochum.

16:45 Uhr: Smart Access Schließsysteme
Referent: N. N.

SMART HOME

10:15 Uhr

10:15 Uhr: Braucht SmartHome für den Durchbruch zum Massenmarkt einen umfassenden Standard? mehr
Das Fehlen des allumfassenden SmartHome Standards, der Kompatibilität und Interoperabilität quer über alle Produktgruppen und Hersteller ermöglicht, wird oftmals als das wesentliche Hemmnis für den Durchbruch von SmartHome zum Massenmarkt angesehen. Ist das wirklich so? Was wünscht das Handwerk und was erwarten Endkunden von Herstellern und Handel? Was verhindert das Fehlen eines einheitlichen SmartHome Standards tatsächlich? Was ist zu tun?


Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Warum sind Standards wichtig für den Markterfolg
  • Was erwarten Konsumenten und Handwerker von Industrie und Handel 
Referent: Günther Ohland | Smart Home Initiative Deutschland e.V.

Günther Ohland ist seit mehr als 30 Jahren Fachjournalist, Autor mehrerer Bücher zum Thema SmartHome und SmartLiving, u.a. „SmartHome für alle“, „Jetzt mache ich mein Heim selber smart“, „Smart Living“ und „Keine Angst vorm smarten Heimw“. Er berät institutionelle Bauherren, Architekten, die Wohnungs- und Sozialwirtschaft bei der Planung ihrer Objekte, sowie Hersteller und Distributoren bei der Entwicklung und Vermarktung ihrer smarten Produkte. Günther Ohland ist Mitglied im Arbeitskreis „SmartHome und vernetztes Leben“ beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie. Ohland ist Erster Vorsitzender der SmartHome Initiative Deutschland e.V.

11:00 Uhr: Kaffeepause in der Ausstellung
11:30 Uhr: Wie die Vielfalt von Smart Home Ökosystemen kombinieren? mehr
In den letzten Jahren ist das Thema Smart Home nun endgültig bei den Immobiliennutzern angekommen. Dies ist besonders an der ständig wachsenden Zahl neuer und miteinander konkurrierender Smart Home Systeme ablesbar. Unverändert konservativ dagegen ist die Einstellung vieler Produktanbieter, was das Thema Interoperabilität ihrer eigenen Systeme zu Fremdsystemen betrifft. Wie bereits in der Vergangenheit bleiben dem Nutzer bis auf wenige Ausnahmen die Vorteile verwehrt, die durch das Zusammenführen der Funktionalität verschiedener Systeme entstehen können. Der Vortrag behandelt Konzepte, wie eine Kombination verschiedener Smart Home Systeme gelingen kann. Dabei werden Mechanismen aufgezeigt, die sowohl im lokalen Kontext (der Edge) als auch in der Cloud umgesetzt werden können. Einen besonderen Schwerpunkt nehmen Themen wie Privatsphäre, Datenschutz aber auch Systemstabilität ein.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Interoperabilität der Systeme und Schnittstellen
  • Sicherheit und Privatsphäre
  • Edge versus Cloud Computing
Referent: Peter Heusinger | Fraunhofer IIS

Peter Heusinger arbeitete nach seinem abgeschlossenen Elektrotechnikstudium an der FAU seit 1988 am Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen IIS in Erlangen. Seine ersten Entwicklungsschritte unternahm er in der industriellen Bildverarbeitung. Im Jahre 1993 wechselte er als Gruppenleiter in den Entwurf digitaler IC-Anwendungen. Seit 1999 arbeitete er als Leiter der Projektgruppe Netzzugangstechnik an den Themen Vernetzung und Internetanbindung von Automationssystemen. Der Schwerpunkt lag auf energieeffiziente „Embedded Systeme“ für die Informations- und Kommunikationstechnik bzw. für Energieeffizienz. Seit 2012 leitet er die Gruppe „Prozessmanagement und Gebäudeautomation“ in der Abteilung „Vernetzte Systeme und Anwendungen“. Der Schwerpunk der Arbeiten liegt auf Gebäude- und Energiemanagement, ein Forschungsthema ist Condition Monitoring und Predictive Analytics.

12:15 Uhr: SmartFarm – Datenbasiert zum optimierten Eigenverbrauch mehr
Wir entwickeln in dem vom BMWi geförderten Projekt SmartFarm ein Energiemanagementsystem für kleine und mittelständische landwirtschaftliche Betriebe, welches maßgeblich auf mathematischen Methoden und Methoden der kognitiven Neuroinformatik
aufbaut. Für die Hardwareinstallation und -entscheidungen sind die IAV GmbH und Elektroanlagen Meyer verantwortlich. Zwei Arbeitsgruppen der Universität Bremen kümmern sich um die Erstellung der Modelle. Für die Erzeuger und Speicher ist die AG
Optimierung und Optimale Steuerung verantwortlich und für die Verbraucher die AG Kognitive Neuroinformatik. Die Modelle werden zu einem Gesamtmodell des Hofes zusammengefasst und dienen als Grundlage für die anschließende Optimierung. Dazu
werden von dem Steinbeis Innovationszentrum für Optimierung und Steuerung Fahrpläne für jede einzelne Stellgröße berechnet. Das Vorhaben wird anwendungsnah an einem Beispielresthof mit PV-Anlage, Batteriespeicher, Wärmepumpe, Gefrierschrank,... umgesetzt.
Referent: Francesca Jung | Uni Bremen

Francesca Jung arbeitet seit 2014 als wissenschaftliche Mitarbeiterin für Optimierung und Optimale Steuerung am Zentrum für Technomathematik an der Universität Bremen. Im Jahr 2013 hat sie ihr Studium der Technomathematik mit einer sehr erfolgreichen Masterarbeit am Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik abgeschlossen. Sie hat sich bereits in ihrer Bachelor- und Masterarbeit mit den Methoden der datenbasierten Modellierung auseinandergesetzt. Dabei hat sie die theoretischen Grundlagen im Bereich der Wetterprognose und der Leistungsprognose von Windanlagen zur Anwendung gebracht.

13:00 Uhr: Mittagspause in der Ausstellung
14:00 Uhr: Einfach verbinden! Robuste und sichere IoT-Kommunikation im Smart Home mehr
Höherer Wohnkomfort und Sicherheit liegen im Trend. Umgesetzt werden sie mit Sensor-und Aktorsystemen, die aber für viele eine große Herausforderung bedeuten: Welche Geräte sind notwendig? Wie werden die vielen Sensordaten erfasst? Und wie geschieht die sichere und zuverlässige Übertragung in die Cloud?
Der Vortrag stellt eine einfach zu installierende Lösung vor, die erfasste Daten an die unterschiedlichen Cloud-Anwendungen übertragen, und Auswertungen (z.B. Kontrollinformationen) empfangen kann. Als  Herzstück fungiert ein kompakter IoT-Router mit ‚Connectivity Suite‘ Software, welche die gesamte Kommunikation steuert. Damit wird die Konfiguration und Steuereng der verbundenen Geräte (bzw. Sensoren und Aktoren) einfach ausführbar. Die Bedienung erfolgt über ein Web-basiertes Dashboard, das als APP auf jedes beliebige Smartphones, Tablets geladen werden kann. All Connected made easy!


Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Sicheres IoT im Smart Home
  • Konkrete Lösung - einfach installierbare Komponenten + leicht bedienbare Funktionen
Referent: Jürgen Kern | NetModule AG

Jürgen Kern ist seit 2003 CEO und Geschäftsführer von NetModule. Er studierte Nachrichtentechnik und Informatik an der TU München. Seine Karriere begann er 1981 bei Kontron Elektronik, später wechselte er als Entwicklungsmanager zur BMW-Group, danach in 1998 als Geschäftsführer zu Wind River, heute zu Intel gehörend.

14:45 Uhr: Systemübergreifende Hausautomation -Der Funk Pi mehr
Haben Seie sich schon mal gefragt warum es so viele Standards in der Hausautomation geben muss? Wir auch - und unsere Antwort ist der FunkPi - ein "Device unabhängiges interface" für die Hausautomation. Unser Vortrag beginnt mit dem FunkPi. Was ist die Idee des FunkPi und wie funktioniert er? Welche Anwendungsmöglichkeiten bieten sich für Profi-Entwickler aber auch für Hobby-Entwickler, die die eigene Hausautomation vorantreiben wollen? Der zweite Teil des Vortrages beschäftigt sich mit den Vor- und Nachteilen der unterschiedlichen Funkprotokolle und ihrem Einsatz bei der Digitalisierung im häuslichen wie im industriellen Umfeld. Zum Abschluß unseres Vortrages wollen wir Ihnen weitere innovative Anwendungen basierend auf der Idee des FunkPi vorstellen. Denn genutzt werden kann das System auch im Energiemanagement - unsere EngergieBox - und in der Pflege - der digitale Pflegesessel.


Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Vorteile von unterschiedlichen Funkprotokollen in der Digitalisierung
  • Einsatz Device unabhängiger Interfaces in der Hausautomation am Beispiel des FunkPi
  • Nutzung des FunkPI als OEM Plattform in der Hausautomation 
Referent: Klaus Mühlböck | 1.A Connect GmbH

Dipl. Ing. (FH) Klaus Mühlböck, 1961 in Deutschland geboren absolvierte ein Studium der Elektrotechnik mit Spezialisierung in der Automatisierungstechnik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes. Nach verschiedenen Stationen im nationalen und internationalen OEM Vertrieb gründete er 1991 die heutige 1.A Connect GmbH. Das Unternehmen mit Sitz im Saarland begann als Spezialist für Dokumentenmanagement und entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem IOT Spezialisten, der passgenaue Digitalisierungslösungen für die Industrie entwickelt.

Referent: Sara Fariña Fernández  | 1.A Connect GmbH

Dipl. Ing. Sara Fariña Fernández, 1987 in Spanien geboren absolvierte ein Studium der Telekommunikation an der Universität Vigo. Zusätzlich erwarb sie einen Master of Science in Signalverarbeitung und Kommunikation an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes. Seit mehr als fünf Jahren ist sie bei der 1.A Connect GmbH mit der Entwicklung von hardwarenaher Software und Anwendungssoftware für Unternehmen beschäftigt.

15:30 Uhr: Kaffeepause in der Ausstellung
16:00 Uhr: Wenn Geräte miteinander sprechen: Die Vorteile eine direkten Vernetzung am Beispiel LsDL mehr
Für Produkthersteller als auch Konsumenten sorgen Protokollen im Rahmen smarter IoT Produkte für Kopfschmerzen. Genauso stoßen wir bereits in dieser frühen Phase auch auf die Grenzen der Philosophie hinter den meisten Infrastrukturen – Daten, Sicherheit, Flexibilität und vor allem das Geschäftsmodell kann darunter leiden. Anhand Beispiele aus dem Hause Lemonbeat, erklärt Stefan Drees was in einem Protokoll Stack steckt und wieso es sich aus technischer wie auch betrieblicher Sicht lohnen kann, mehr Intelligenz auf die Endgeräte zu bringen.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Die Vorteile von verteilter Intelligenz innerhalb IoT Installationen
  • Das OSI Model eines Protokoll Stacks und warum nicht alle Protokolle monolithisch sein müssen
Referent: Stefan Drees | Lemonbeat

Stefan Drees ist Technical Sales Expert bei Lemonbeat. Der ehemalige McKinsey Berater hat zuvor acht Jahre lang u.a. als Presales Consultant im Bereich IoT/M2M der Berliner azeti Networks AG gearbeitet und war dort vor allem für die Begleitung von IT-Projekten im Nahen- und Mittleren Osten verantwortlich.

16:45 Uhr: Haunted House - Langzeitstudie zum Cybercrime im Zuhause mehr
Hohes Gefahrenpotenzial IoT
Das Internet der Dinge setzt sich sowohl im Business-Umfeld als auch in privaten Haushalten zunehmend durch und es werden immer mehr Smart-Home- und Smart-Building-Geräte und Steuerungen installiert. Viele dieser Systeme sind internetfähig und werden über das offene Netz bedient und gesteuert. Die Vorzüge einer Remote-Steuerung sind eindeutig, doch das Gefahrenpotenzial wird oftmals unterschätzt. Fehlende Security-Standards, Updates, Standardpasswörter und vor allem fehlende Schnittstellen in den IoT-Geräten für Security-Lösungen öffnen das Netzwerk sowohl im privaten, als auch geschäftlichen Umfeld für Hacker und Cyber-Kriminelle. Während heutzutage Endpoints wie PCs, Laptops, Smart Phones oder Tablet PCs ebenso wie das Netzwerk und seine Server gut gegen Angriffe geschützt sind, ist dies bei vielen IoT-Geräten (noch) nicht der Fall oder gar nicht möglich. Hacker haben also ein leichtes Spiel und können ohne entsprechende Schutzmaßnahmen über die IoT-Geräte ins Netz eindringen. Es gibt Möglichkeiten, dieses Gefahrenpotenzial zu senken. Dazu gehört beispielsweise eine Firewall mit der Möglichkeit einer Netzwerksegmentierung.
Michael Veit von Sophos zeigt eindrucksvoll, wie schnell man mit einfachen Bordmitteln IoT-Steuerungen im Internet findet und diese auch teilweise bedienen kann. Dies zeigt deutlich, dass es für Hacker ein Leichtes ist, die IoT-Geräte zu manipulieren oder gar tiefer ins Netzwerk einzudringen.

IoT Langzeit-Security-Studie
Unter dem Motto „Haunted House“ startete Sophos auf der CeBIT im März 2017 eine interaktive Studie über die aktuelle Gefahrenlage für IoT für Unternehmen und Privatpersonen. Die Studie erfolgt Anhand eines Modellhauses, in das unterschiedliche Smart- und IoT-Komponenten, wie Lichtsteuerung, Heizungssteuerung, Alarmanlage oder Rollladensteuerung, eingebaut sind. Alle Steuerungen sind handelsübliche IoT-Komponenten, mit dem Internet verbunden und damit potenziellen Angriffen realistisch ausgesetzt. Die Angriffe auf das Haus werden einige Wochen protokolliert und im Anschluss ausgewertet. Der Versuchsaufbau und die Ergebnisse aus den Angriffsstatistiken zeigen deutlich, wie hoch das Gefahrenpotenzial tatsächlich ist und wie dringend nötig ein Schutz der IoT-Geräte ist
Auf dem Smart-Home/Smart-Building-Kongress besteht die Möglichkeit, das 2D-Modell erneut aufzubauen und live zu zeigen. Zusätzliche und aktuelle Heat Maps zeigen die Gefahrenlage nicht nur nach Ländern, sondern können sogar auf Regionen (PLZ) in Deutschland heruntergebrochen werden können.

Referent: Michael Veit | Sophos

Michael Veit ist Security Evangelist bei der Sophos GmbH. Nach seinem Studium der Wirtschaftsinformatik an der TU Darmstadt bestanden seine Aufgaben bei einem Systemhaus neben der Leitung des Bereiches IT-Security vor allem im Design, der Implementierung und der Überprüfung von IT Security Infrastrukturen. Er verfu¨gt u¨ber mehr als 20 Jahre Erfahrung im IT Security Umfeld und ist seit 2008 bei Sophos in Wiesbaden ta¨tig, wo zu seinen Aufgaben auch die Teamleitung im Bereich Sales Engineering za¨hlte.

17:30 Uhr
Ende der Veranstaltung

Business Sponsor 2017

Aussteller 2017